Meditativer Tanz - Traditionelle Tänze

Hierbei handelt es sich um Choreografien nach klassischer, zeitgenössischer oder auch folkloristischer Musik mit sich wiederholenden Schrittfolgen. Getanzt wird im Kreis, in der Spirale, der Reihe und in anderen offenen Raumformen. Die Choreografien können von einem einfachen bis anspruchsvollem Niveau vermittelt werden.

 

Ebenso werden in diesem Rahmen traditionelle Tänze, das heißt, überlieferte Tänze aus alten Kulturen gelehrt. Sie stammen zum Beispiel aus Südosteuropa, Armenien, Kleinasien, der Roma- oder anderen Kulturen. Viele der traditionellen Tänze überbringen Botschaften aus anderen Zeiten, die für unser heutiges Leben Bedeutung haben. Frauentänze alter Kulturen verbinden uns mit überliefertem Wissen vieler Frauengenerationen.

 

Im Meditativen Tanz kommen folgende Polariäten zum Tragen: Einerseits freudig-feurig und lebendig nach Außen gehen, andererseits sich zentrieren, die eigene Mitte finden und in die Stille gelangen. Beides ist in der Gemeinschaft der Gruppe und in den Ritus eingebunden.

 

Symbole und Riten verstehen

Neben einfachen Tanztechniken werden kulturelle Hintergründe, archaische Symbole, sowie spirituelle Inhalte erfahrbar gemacht.    

 

Jahreszeitliche Zyklen - Lebenszyklen

Im Tanz erleben wir die jahreszeitlichen Zyklen von werden – wachsen – reifen – vergehen und erfahren deren Bedeutung für unsere Lebensthemen und Zyklen.

 

Auswirkungen auf Körper und Seele

Die Tänze haben gleichzeitig eine energetisierende und eine entspannende Wirkung: 

Aufbauend zu konventionellen Körpertherapien werden spielerisch und mit Genuss die Grenzen der Beweglichkeit erweitert und die Körperhaltung verbessert. Konzentration und Koordination werden gefördert. Es ist möglich, in die Balance zu kommen, Stress abzubauen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Achtsamkeitsübungen und Bewegungsmeditationen verfeinern die Wahrnehmung und führen zur Entspannung. In der Zentrierung erfahren wir unsere Mitte und gelangen in die Stille.

 

Bewegungsmeditation und Harmonie-Methode© Nanni Kloke

Diese Methoden werden von Uta Böttcher ebenfalls im Rahmen Meditativer Tanz - Traditionelle Tänze integriert.

 

Bewegungsmeditation und Harmonie-Methode © Nanni Kloke, mehr

 

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Klostertag Bursfelde - Meditativer Tanz-Kurs

 


 
Tanz: Bewegen - Innehalten
Ein Weg in die Stille

von Uta Böttcher, Göttingen

In: Neue Kreise ziehen, Fachzeitschrift für meditativen und sakralen Tanz, Ausgabe 4 „Bewegte Stille“, November 2010

Tanz beginnt mit Stille. So wie es ohne Stille keine Musik gibt, kann es keinen Tanz geben ohne Still - und Innehalten. Tanz als möglicher Weg,  in die Stille zu gelangen: um diese Gegenpole geht es in diesem Artikel.

Lebensrhythmen der modernen Gesellschaft

Wir leben in einer schnelllebigen, unbeständigen und  "beschleunigten" Zeit, geprägt durch rasanten Wandel in allen Lebensbereichen. Nie zuvor in der menschlichen Zivilisation gab es ein derartiges Tempo bezüglich technischer Entwicklungen, Wissenserweiterung und Wachstum. ...weiterlesen